„Wege nach Chemnitz“

ist ein soziokulturelles Projekt mit jungen Migrantinnen in Zusammenarbeit mit dem Projekt sozialpädagogische Begleitung minderjähriger Flüchtlinge, gefördert durch
den lokalen Aktionsplan für Demokratie, Toleranz und ein weltoffenes Chemnitz

Vielfalt und Geschichten der Migration wirken gegen Vorurteile und Alltagsrassismus. Junge Menschen aus Afghanistan, Pakistan, Indien, dem Irak – sie haben ihre Heimat verlassen.
ARMES THEATER arbeitet mit Ihnen gemeinsam an kleinen Wegbeschreibungen. Szenen, die emotional ihr Publikum erreichen. Jeder erfährt von jedem und begreift damit dessen Lebenssituation ein Stück mehr. Die Freude an der Entwicklung des Spiels und der Mut zur Präsentation und zum anschließenden Gespräch schaffen Erfahrung auf beiden Seiten. Ein neuer Weg zueinander.

 Am 26. November um 20:00 Uhr präsentieren wir Ihnen unsere Arbeit auf unserer Bühne und laden alle Interessierten herzlich dazu ein!
 

 











 “METHUSALEM” (nach Scholem Alejchem)
Verständnis für Demokratie und Toleranz
ein Projekt von ARMES THEATER mit dem Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium Chemnitz

Im Mittelpunkt steht eine Prosatext, den wir für und mit unserem Publikum erzählen und spielen. 
Die Geschichte ist hundert Jahre alt und doch immer wieder aktuell. Sie hat alles, was zwischen Menschen
passieren kann. Freundschaft und Hass, Zärtlichkeit und Prügel, Liebe und Wut, Verständnis und Missgunst.
Aber manchmal hört die Geschichte auf, restlos, spurlos, grausam.Die Menschen und Tiere und Häuser und Berufe und Bücher, das gesamte Leben unserer hundert Jahre alten Geschichte wurde im 2. Weltkrieg kaputt gemacht, verbrannt, ermordet.

Die Idee des Projektes:
Zuschauen und selber spielen - ein emotionaler Zugang zu immer wiederkehrenden Fragen des Zusammenlebens wird das Demokratieverständnis fördern und die Schule als Sozialraum Sinn- voll bereichern. Wir stellen die Theateraufführung als Medium zur Auseinandersetzung über Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus mit Workshops als Rahmenprogramm für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 6 zur Verfügung.

 

  


Das Projekt findet vom 25.10.
bis zum 09.11. 2010 statt
und wird ko-finanziert durch:
SEBIT / Rosa Luxemburg Stiftung
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